Wohneigentum: Deutschland ist in der EU das Schlusslicht

(verpd) Etwa die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland lebt in einer eigenen Immobilie. Innerhalb der Europäischen Union (EU) ist dies jedoch beim Wohneigentum der niedrigste Wert.

Laut einer aktuellen Statistik der Eurostat, also des statistischen Amtes der Europäischen Union, wohnten im Jahr 2017 rund 69 Prozent der Bevölkerung aller 28 Länder der Europäischen Union (EU) in einem selbstgenutzten Wohneigentum und knapp 31 Prozent zur Miete.

Allerdings gibt es deutliche länderspezifische Unterschiede. Nur sechs Länder lagen beispielsweise unter der durchschnittlichen Wohneigentumsquote der EU. Deutschland belegte beim Wohneigentum sogar den letzten Platz.

EU-weit leben zwei von drei Bürger in einer eigenen Immobilie

Die EU-Länder mit der höchsten Wohneigentumsquote, nämlich ab 90 Prozent, waren in 2017 Rumänien mit 97 Prozent, Kroatien mit 91 Prozent sowie Slowakei und Litauen mit jeweils 90 Prozent.

Über dem Durchschnittswert der EU lagen zudem folgende Länder: Ungarn (85 Prozent), Polen (84 Prozent), Bulgarien (83 Prozent), Estland (82 Prozent), Lettland (82 Prozent), Malta (81 Prozent), Tschechien (79 Prozent), Spanien (77 Prozent), Slowenien (76 Prozent), Luxemburg (75 Prozent), Portugal (75 Prozent), Griechenland (73 Prozent), Belgien (73 Prozent), Italien (72 Prozent), Finnland (71 Prozent), Zypern (71 Prozent), Irland (70 Prozent) und Niederlande (69 Prozent).

Deutschland hat die niedrigste Wohneigentumsquote in der EU

Unterhalb der EU-Wohneigentumsquote lagen im Jahr 2017 Schweden (65 Prozent), Großbritannien (65 Prozent), Frankreich (64 Prozent), Dänemark (62 Prozent) und Österreich (55 Prozent). Deutschland bildet mit einer Wohneigentumsquote von 51 Prozent das EU-weite Schlusslicht. Schon seit Jahren liegt Deutschland damit auf dem letzten Platz in der EU – und die Wohneigentumsquote fällt hierzulande tendenziell weiter.

2010 und 2011 lebten noch mehr als 53 Prozent der Bevölkerung in Deutschland in einem selbstgenutzten Wohneigentum, 2013 bis 2014 waren es dagegen noch etwas über 52 Prozent. Von 2015 bis 2017 fiel die Wohneigentumsquote von 51,9 auf nunmehr 51,4 Prozent. Und das, obwohl seit Jahren die Anschaffung von Wohneigentum nach der Altersvorsorge und dem Konsum der dritthäufigste Grund ist, warum die Bürger hierzulande sparen, wie regelmäßige vom Verband der Privaten Bausparkassen e.V. in Auftrag gegebene Umfragen zeigen.

Von der finanziellen Planung bis zur Absicherung

Wer das Ziel hat, sich in Zukunft ein Haus oder eine Wohnung anzuschaffen, kann sich von einem Versicherungsexperten beraten lassen. Zum einen kann der Finanzexperte mithilfe einer gründlichen Analyse und unter Berücksichtigung eventuell staatlicher Förderungen ermitteln, was finanziell möglich ist.

Zum anderen bietet die Versicherungswirtschaft zahlreiche Lösungen an, um ein entsprechendes Kapital anzusparen. So ist es zum Beispiel möglich, ein Haus auch mithilfe einer (bestehenden) Lebensversicherung zu finanzieren. Zudem geben passende Versicherungspolicen Kostenschutz, wenn das Wohneigentum, egal ob das Haus bereits fertig ist oder sich noch im Rohbaustadium befindet, wegen eines Brandes oder eines Unwetters beschädigt wird.

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