Die größten Rechtsrisiken

(verpd) Nicht immer verläuft alles im Leben ohne Konflikte. In einigen Fällen sind zur Klärung eines Streits oder auch, um sein Recht einzufordern, ein Anwalt oder gar ein Gerichtsprozess notwendig. Mit einer passenden Rechtsschutz-Versicherung lassen sich Anwalts- und sonstige Prozesskosten absichern. Ein Rechtsschutzversicherer hat jüngst analysiert, in welchen Rechtsbereichen die Bürger hierzulande am häufigsten eine Kostenübernahme durch eine bestehende Rechtsschutzpolice benötigten.

Manchmal ist es nötig, sich vor Gericht zur Wehr zu setzen oder berechtigte Forderungen einzuklagen. Allerdings kann dies durch anfallende Gerichts- und Anwaltskosten für den Betroffenen teuer werden. Mit einer Rechtsschutz-Versicherung lässt sich dieses Kostenrisiko minimieren. Denn der Rechtsschutzversicherer trägt die Gerichts- und Anwaltskosten wie in der Police vereinbart, wenn Aussicht auf Erfolg besteht.

Ein Rechtsschutzversicherer hat mehrere Hunderttausend Leistungsfälle von Privatpersonen, die eine entsprechende Rechtsschutzpolice hatten, aus dem vergangenen Jahr analysiert und daraus ein Ranking der am häufigsten betroffenen Rechtsbereiche erstellt.

Häufige Vertragsstreitigkeiten und Konflikte im Job

Demnach stellten Vertragsstreitigkeiten das größte Risiko dar. Mehr als jeder fünfte Fall, bei dem der Rechtsschutzversicherer die Kosten eines Rechtsstreits im Rahmen der vom Versicherungskunden abgeschlossenen Rechtsschutzpolice übernahm, entfiel auf diesen Bereich – sei es beim Onlineshopping, bei einer Reisebuchung oder einem Autokauf.

In fast jedem sechsten Leistungsfall ging es um arbeitsrechtliche Streitigkeiten, also beispielsweise darum, sich gegen eine ungerechtfertigte Jobkündigung zur Wehr zu setzen. In rund jedem achten Fall, bei dem eine Rechtsschutzpolice die Anwalts- und sonstigen Prozesskosten übernahm, handelte es sich um die Verteidigung bei vorgeworfenen Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr.

Gut ein Neuntel der Konfrontationen betraf Ärger mit dem Vermieter, Mieter oder Nachbarn. Fast genauso hoch war der Anteil der Fälle, bei denen es um die Durchsetzung von Schadenersatz-Forderungen ging, also bei denen der Versicherte von einem anderen geschädigt wurde und sein Recht auf Schadenersatz- und/oder Schmerzensgeld gegenüber dem Schädiger einforderte.

Die passende Rechtsschutzpolice

Grundsätzlich gibt es für die verschiedensten Situationen und Lebens- oder auch Rechtsbereiche passende Rechtsschutz-Policen. So übernimmt eine Privat- und Berufsrechtsschutz-Versicherung die Anwalts- und sonstigen Prozesskosten für zahlreiche Fällen, wenn es im privaten oder beruflichen Bereich zu gerichtlichen Auseinandersetzungen kommt. In den meisten dieser Policen sind zum Beispiel auch Streitigkeiten im Rahmen von Verbraucherverträgen wie Kaufverträgen von Möbeln oder Elektrogeräten, aber auch Reiseverträgen mit abgesichert.

Kfz-Fahrer und -Besitzer können sich mit einer Verkehrsrechtsschutz-Versicherung bei Ärger rund um das Kfz und für Rechtsstreitigkeiten im Rahmen eines Unfalles absichern. Auch für Firmen, Selbstständige und Landwirte gibt es spezielle Rechtsschutz-Versicherungen, die ebenfalls diverse Streitfälle aus beruflichen und privaten Bereichen abdecken.

Mieter oder Immobilieneigentümer, die sich vor dem Kostenrisiko im Streitfall mit dem Mieter oder Vermieter schützen möchten, können einen Wohnungs- und Grundstücks-Rechtsschutz-Police abschließen. Zudem gibt es häufig auch Kombi-Policen wie eine Privat-, Berufs- und Verkehrsrechtsschutz-Versicherung, die mehrere Rechtsbereiche absichern. Ein Versicherungsfachmann berät, welche Rechtsschutzabsicherung je nach individueller Lebenssituation sinnvoll ist.

Zurück


Kontakt

Sie haben Fragen?

Rufen Sie uns einfach an unter 04353 99 80 90
oder nutzen Sie unser Kontaktformular