Die häufigsten Sparmotive

(verpd) Laut einer aktuellen Umfrage des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes erreichte in diesem Jahr die finanzielle Zufriedenheit der Bürger einen neuen Höchstwert. Der wichtigste Grund zum Sparen ist für die meisten die Altersvorsorge.

Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband e.V. (DSGV) untersucht seit 2001 jährlich das Sparverhalten der Menschen in Deutschland und hat dazu jüngst die aktuellen Umfrageergebnisse, für die in 2018 über 2.700 Bürger hierzulande repräsentativ befragt wurden, vorgelegt.

Dabei äußerten sich 63 Prozent der Befragten zufrieden oder sehr zufrieden mit ihrer finanziellen Lage. Dies ist der höchste Wert seit Beginn der regelmäßigen Befragungen durch die DSGV. Unzufrieden oder sehr unzufrieden mit ihrer Finanzlage waren nur noch acht Prozent.

Bereits ein Großteil sorgt für das Alter vor

Besonders viele, nämlich 80 Prozent, denken an ihre finanzielle Altersabsicherung. So haben laut der Umfrage sieben Prozent der Befragten vor, künftig Geld für das Alter zurückzulegen. 73 Prozent sind bereits aktiv und haben eine finanzielle Altersvorsorge.

Von den Altersvorsorgesparern setzen viele neben einer eventuell gesetzlichen Altersvorsorge auf mehr als eine Vorsorgeform. Nach den Umfrageergebnissen haben 49 Prozent der Befragten eine Rentenversicherung, 45 Prozent besitzen ein Eigenheim und 44 Prozent sichern ihre Alterseinkünfte unter anderem über eine Lebensversicherung ab.

Dem Sparbuch vertrauen zudem 40 Prozent ihre Rücklagen fürs Alter an. Und rund ein Drittel nutzt auch Aktien sowie Investment- und/oder Immobilienfonds zur Altersvorsorge.

Die häufigsten Spargründe

Auch bei der Frage, worauf die Umfrageteilnehmer aktuell konkret sparen, liegt die Altersvorsorge und Zukunftssicherung mit 28 Prozent der Antworten an erster Stelle. 23 Prozent nannten die Bildung eines Notgroschens als wichtigstes Sparziel. Viele, nämlich 21 Prozent, legen Geld für Konsum (14 Prozent) und eigene Wünsche (sieben Prozent) zurück. Acht Prozent sparen für Urlaub, Reisen und Freizeitaktivitäten.

Jeweils sechs Prozent sorgen für einen Immobilienkauf sowie für Kinder, Enkel und die Familie finanziell vor und je vier Prozent gaben an, Geld für ein Auto oder für die eigene Sicherheit zurückzulegen. Nicht nur, aber besonders bei der Altersvorsorge ist es wichtig, dass die Höhe der Rücklage auch ausreicht, um das gewünschte Ziel zu erreichen. Bei der Altersvorsorge dürfte dies ein finanziell unbeschwertes Leben sein und zwar ohne den bisherigen Lebensstandard aufgeben zu müssen.

Je nach Sparziel und persönlicher Vorsorgestrategie bietet die Versicherungswirtschaft hierfür entsprechende Anlage- und Absicherungslösungen an. Selbst wer glaubt, keinen finanziellen Spielraum für eine Vorsorge zu haben, sollte einen Versicherungsvermittler zurate ziehen, denn manche Vorsorgemöglichkeiten – beispielsweise mithilfe einer staatlichen Förderung – erschließen sich erst nach einer gründlichen Analyse.

(verpd) Die Antworten auf die Frage, warum Bürger sparen, sind vielfältig. Doch die Altersvorsorge und der Konsum gehören zu den meistgenannten Sparmotiven, wie mehrjährige Umfragen, die im Auftrag des Verbandes der Privaten Bausparkassen e.V. durchgeführt wurden, zeigen. Allerdings ergeben sich auch immer wieder Änderungen bei der Häufigkeit der Nennungen dieser und anderer Spargründe, wie die aktuelle Untersuchung im Frühjahr dieses Jahres belegt.

Seit 1997 erstellt der Verband der Privaten Bausparkassen e.V. dreimal im Jahr eine Studie zum Sparverhalten der Bürger. Basis für die aktuelle Frühjahrsstudie ist, wie schon seit Langem, eine Umfrage des Marktforschungs-Instituts Kantar TNS unter rund 2.000 Bundesbürgern ab 14 Jahren nach den wichtigsten Gründen, warum sie Geld zurücklegen. Eine Mehrfachnennung der Sparmotive war möglich.

Die Altersvorsorge belegt seit Jahren immer einen der ersten beiden Plätze bei der Frage nach den am häufigsten genannten Sparmotiven. Seit 2011 sind die beiden häufigsten genannten Sparziele bei der jeweiligen Frühjahrsumfrage die Altersvorsorge und der Konsum, also das Sparen, um sich später bestimmte Waren oder Reisen leisten zu können. 2010 waren es dagegen die Spargründe Altersvorsorge und Wohneigentum.

Spitzenreiter bei den Sparzielen: Altersvorsorge und Konsum

Seit fünf Jahren ergaben die Umfragen im Frühjahr des jeweiligen Jahres, dass das häufigste Sparziel der Konsum ist. Die Altersvorsorge war in diesem Zeitraum bei den Frühjahrsumfragen das zweithäufigste genannte Sparmotiv. Betrachtet man die anderen unterjährigen Umfragen, wechselt der Platz eins der am häufigsten genannten Sparhauptmotive immer wieder zwischen Altersvorsorge und Konsum. So belegte die Altersvorsorge bei den Herbstumfragen in 2018 und in 2017 noch vor dem Konsum jeweils den Spitzenplatz bei den meistgenannten Spargründen.

In der aktuellen Frühjahrsumfrage in 2019 liegt der Konsum vor der Altersvorsorge, allerdings nur um rund 0,2 Prozentpunkte. Beide Sparmotive nannten jeweils mehr als die Hälfte der Befragten, konkret jeweils knapp 53 Prozent bei der Umfrage im Frühjahr 2019. Mit großem Abstand zu diesen beiden Sparmotiven liegt bei den häufigsten Spargründen in der aktuellen Frühjahrsumfrage das Wohneigentum. 35 Prozent der Befragten nannten dies als Hauptziel bei ihren Sparanstrengungen. Im Herbst 2018 waren es dagegen noch mehr als 40 Prozent.

Mehr Bürger legen Geld für ihre Kinder zurück

Etwas mehr als ein Viertel aller Umfrageteilnehmer, nämlich rund 26 Prozent, sparen für die Vermögensvermehrung, also zur Kapitalanlage. Auf dem fünften und sechsten Platz der am häufigsten genannten Sparmotive, liegen mit nicht ganz fünf Prozent der Nennungen das Ansparen für einen Notgroschen und mit über vier Prozent das Zurücklegen des Geldes für die Ausbildung der Kinder.

Im Vergleich zur vorherigen Umfrage im Herbst 2018 sparen aktuell somit doppelt so viele Bürger für die Ausbildung ihrer Kinder als Ende letzten Jahres; damals gaben nur rund zwei Prozent diesen Spargrund an. Fast sieben Prozent nannten sonstige Sparmotive, warum sie Geld zurücklegen.

Mit der richtigen Planung sein Sparziel erreichen

Je nach Sparziel ist es laut Finanzexperten wichtig, seine persönliche finanzielle Situation gründlich zu analysieren. So sollte man seine jetzigen und künftigen Einkünfte, aber auch finanziellen Verpflichtungen so gut wie möglich kennen, um die Rücklagenhöhe und auch die Ansparzeit sinnvoll festlegen zu können. Zudem ist es insbesondere bei den Sparmotiven Altersvorsorge und Notgroschen von Bedeutung, mit welchen gesetzlichen Leistungen man im Alter oder in Notfällen wie im Pflegefall oder bei Auftreten einer Berufsunfähigkeit rechnen kann.

Selbst wer glaubt, keinen finanziellen Spielraum für eine Vorsorge zu haben, sollte einen Experten zurate ziehen, denn manche Vorsorgemöglichkeiten – beispielsweise mithilfe einer staatlichen Förderung – erschließen sich erst nach einer gründlichen Analyse. Eine hilfreiche Beratung unter anderem mit entsprechenden computerbasierten Analysen und Berechnungen gibt es beim Versicherungsfachmann. Je nach Sparziel und persönlicher Vorsorgestrategie bietet die Versicherungswirtschaft auch individuell passende Anlage- und Absicherungslösungen an.

Zurück


Kontakt

Sie haben Fragen?

Rufen Sie uns einfach an unter 04353 99 80 90
oder nutzen Sie unser Kontaktformular